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Jeffrey von Kiyo: Eine Alternative zu Zahnpasta

100 % natürliche Zahnpflege, clever gemacht


Wer bist du?

Ich bin Jeffrey Christen, Gründer von Kiyo, der Firma, die Zahnputzmittel ohne Paste herstellt. Ergänzt werde ich durch meinen Gründer-Partner Nando Nichele. Nando macht das Marketing und ist unser Chief Tech Allrounder, während ich mich um die Finanzen und das Business-Development kümmere. Ich würde mich als ehrlich, hilfsbereit und kommunikativ beschreiben, und mein Superpower ist: Enthusiasmus! Anders kann man es als Pionier aber auch kaum schaffen :D



Was bewegst du?

Wie gesagt, wir machen Zahnpasta ohne Paste. Klingt erst mal nach Nonsens, ist aber alles andere als das. Da wir kein Wasser in unserem Zahnputzmittel verwenden, können wir auf Konservierungsstoffe verzichten und die reinen Inhaltsstoffe in Tabs pressen. So entstehen Tabletten, welche im Glas geliefert werden und einfach wiederauffüllbar sind. Die eigentliche Paste bildet sich automatisch nach dem Zerkauen im Mund. Ganz normal, ganz natürlich.



Wann und wie ist die Idee entstanden?

Während eines halbjährigen Praktikums in Zürichs Finanzbranche – parallel zu meinem Masterstudium – traf ich Nando, den ich vom Fussball her kenne, in einem Pub in Zürich. Nach ein bis zwei Bier, welche erstaunlich schnell Wirkung zeigten, philosophierten wir über Ideen, die die Welt etwas besser machen würden. Irgendwann landeten wir bei unseren täglichen Routinen und konkret auch beim Zähneputzen. Nach diesem Abend wussten wir beide, dass wir etwas in diese Richtung machen wollen.

Wir haben viel recherchiert und einige alternative Produkte getestet, welche uns aber nicht wirklich überzeugten. Damit war die Motivation da, selbst ein cooles Produkt herzustellen und via Versuch und Irrtum herauszufinden, was funktioniert. Für uns beide war der Zahnpflegebereich neu, aber wir haben verdammt schnell gelernt :D

Wie sieht dein Alltag aus?

Ich teste gerne neue Dinge aus und bin enorm gerne in Kontakt mit Kunden. Wir haben uns auch ein kleines Lab angeschafft, um Produktversuche zu machen. Jeweils um Mittag rum beantworten wir eingegangene Anfragen. Zwischendurch produzieren wir neuen Content für Social Media, oder wir stehen mit Brille und Anzug in unserem kleinen Labor und machen neue Produktversuche. Und leider kosten auch Admin-Aufgaben einen wesentlichen Teil unserer Zeit. Am Ende des Tages beschreiben wir die persönlichen Grusskarten für die Bestellungen, verpacken diese und bringen die Pakete zur Post.


Bist du schon einmal gescheitert?

Wir haben ein inoffizielles Motto: «Wir scheitern und lernen». Das passiert, wenn neue Produktzusammensetzungen nicht funktionieren, oder mögliche Kunden zerbröselte Tabletten-Samples erhalten, weil wir diese nicht richtig verpackt haben. Natürlich haben wir zuvor noch behauptet, «dass wir inzwischen sehr gute Tabletten haben». Die Entwicklungszeit hat enorm lange gedauert. Aber hey, nur wer scheitert, lernt auch :-)



Deine Botschaft an die Welt und andere Gründer:innen?

  1. Verfolge dein Projekt mit jemandem, der die gleiche Passion hat. Das macht vieles einfacher und gibt euch Energie, wenn es mal nicht so läuft, wie es sollte.

  2. Plane genügend Zeit ein, alles dauert länger als gedacht. Und man ist immer ein wenig abhängig von anderen. Das hat aber auch was Schönes.


Jeffrey, Merlischachen SZ

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