Alles noch essbar

Wer bist du?

Sandro Furnari, einer der vier Gründer der Äss-Bar. Ursprünglich stamme ich aus der Baubranche, fühle mich aber nun sehr verankert im Lebensmittelbereich.



Was bewegst du mit deinem Projekt?

Wir retten täglich Brot und Backwaren vor der Tonne. Mittlerweile sind dies etwa 700 Tonnen im Jahr. Zudem entstehen aus den Brotresten neue Produkte wie zum Beispiel das Brotbier der Brauerei Oerlikon oder die Zürichips. Wir versuchen mit unserer Unternehmung Menschen für das Thema Food Waste zu sensibilisieren.



Wo warst du genau, als deine Idee entstand?

Wir sassen zu viert beim Abendessen. Wir wollten schon lange ein gemeinsames Projekt aufbauen. Nur fehlte uns noch eine richtige Idee. Dass es Konzepte wie die Äss-Bar im Ausland bereits gab, inspirierte und motivierte uns, hier einmal genauer nachzuforschen. Wir hatten keine Ahnung, ob das tatsächlich funktionieren würde. Für uns stand jedoch fest, dass es überhaupt keinen Sinn macht, Lebensmittel zu entsorgen.

Wir haben uns dann intensiv mit Food Waste beschäftigt. Wo entsteht Food Waste, was kann man dagegen tun? Wir klapperten Bäckereien ab, um deren Bereitschaft für ein solches Projekt kennenzulernen und veranstalteten Blind Tastings in unserem Bekanntenkreis mit Waren vom Vortag. Beides hatte eine sehr positive Resonanz. Und so begaben wir uns auf Standortsuche. Fündig wurden wir dann im Niederdorf, wo ich zusammen mit unserer ersten Angestellten hinter der Theke stand.


Was ist deine Botschaft an andere Mover?

Wenn du eine gute Idee hast, warte nicht zu lange, sie umzusetzen. Du wirst es dann sehen, ob es funktioniert.


Sandro Furnari, Zürich

aess-bar.ch

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