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Save the Rüebli: Pierre-Yves von FOODOO

Krumme Rüebli, knorrlige Süsskartoffeln oder Bundzwiebeln, die dem gängigen Gemüse-Schönheitsideal nicht ganz entsprechen kommen dank FOODOO zu ihrem ganz grossen (und echt leckeren) Auftritt – und zwar in Form von schmackhaften Saucen, Bouillon und Mayos.


Wer bist du?

Pierre-Yves Bernasconi, Mädchen für alles bei FOODOO. Zusammen mit dem Food Waste-Pionier Mirko Buri, unserem Strategie-Genie Jürg Burri und Art Director Fabia Dellsperger setze ich mich täglich dafür ein, dass sich unsere Einstellung gegenüber Lebensmitteln ein bisschen verändert... und das auf möglichst feine Art. Drei Worte, die mich beschreiben: Abenteuerlustig, vielseitig und hilfsbereit.



Was bewegst du?

FOODOO rettet Gemüse und stellt daraus innovative Produkte her. Unsere Saucen, Mayos und Dips enthalten überschüssiges Schweizer Gemüse, das es aufgrund optischer Abweichung nicht in den Verkauf geschafft hat, aber geschmacklich einwandfrei ist.


Wann und wie ist die Idee entstanden?

Schon als ich 1995 meine Lehre bei Coop begann, wurden dort Naturaplan-Produkte verkauft. Das fand ich schon damals sehr sinnvoll. Im Verlauf der Jahre dachte ich immer wieder darüber nach, wie ich mich für umweltfreundliche Themen engagieren könnte. 2012 hat mich dann mein Schwager Mirko auf den Film «Taste the Waste» aufmerksam gemacht. Die Doku hat uns beide sehr beeindruckt und wir wollten danach herausfinden, ob bei uns in der Schweiz auch so viele Lebensmittel weggeworfen werden. So sind wir durchs Seeland gefahren, wo wir die grossen Mengen Gemüse gesehen haben, die auf den Feldern liegenbleiben. Wir wussten sofort, dass wir damit etwas verändern können.



Was freut dich am meisten?

Dass wir etwas Negatives, nämlich Food Waste, in etwas Positives umwandeln und dabei wertvolle Ressourcen schonen können.


Unsere Ernährung ist einer der Faktoren, welche die Umwelt am stärksten beeinflusst – sogar noch mehr als die Art, wie wir wohnen oder uns fortbewegen. Da ist es umso schlimmer, wenn Ressourcen genutzt werden, um Lebensmittel herzustellen, die dann gar nicht konsumiert werden. Die Vermeidung von Food Waste ist aus unserer Sicht darum wirklich zentral. Das wir mit FOODOO tagtäglich dazu beitragen können, ist einfach super.



Wie sieht dein Alltag aus?

Mein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich: Bestellungen erfassen, Lieferungen tätigen, Produktionen abwickeln, Rechnungen stellen und Waren beschaffen. Ganz besonders schätze ich den Kontakt zu unseren Kund:innen und Lieferant:innen... es ist wirklich alles dabei, daher wird es auch nie langweilig oder eintönig.


Was würdest du als deine Superpower beschreiben?

«Ressourcen-Retter» hört sich ganz okay an, oder?


Ein Aha-Moment, den du mit uns teilen willst?

Als wir unsere Bouillon degustierten, haben wir ihr – nur zum Vergleich – etwas Zucker hinzugefügt. Es war wirklich eindrücklich, wie sehr sich der Geschmack veränderte. Es war zwar fein... aber sofort auch viel weniger salzig. Da ist mir der Zusammenhang zwischen Zucker und Salz so richtig eingefahren. Unsere Bouillon wird nach wie vor ohne Zucker hergestellt!


Pierre-Yves, Utzigen

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