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Jeannette von reCIRCLE: Ein Takeaway-Gefäss aus Bern für (fast) jeden Zweck

Praktisch, beständig, gut: Mehrwegverpackungen in Aubergine

Wer bist du?

Ich bin Jeannette Morath und habe vor 7 Jahren reCIRCLE gegründet. Mein Team besteht aus 11 tollen, bunten und sehr motivierten Menschen: Karin, Rheija und Ursina sind zuständig fürs Marketing und die Kommunikation, Chrigu und Marco machen Sales, Lea, Nils, Jasmin und Mandy schmeissen die Administration und Jonas und Jonas (ja, zweimal) treiben die Internationalisierung voran.

Eine markante Eigenschaft, die Dich gut beschreibt?

Ich bin hartnäckig und stehe auch bei viel Gegenwind für meine Überzeugungen ein. ;)

Was bewegst du?

Wir betreiben ein Netzwerk für Gastro-Betriebe, die Mehrwegverpackung für ihr Takeaway-Angebot nutzen wollen. Unsere auberginenfarbigen Boxen und Becher werden in der Schweiz hergestellt, bewegen sich in einem Pfandsystem und werden nach hunderten Nutzungen wieder in der Produktionsfirma recycelt. Damit können wir den Kreislauf elegant wieder schliessen.


Wann und wie ist die Idee entstanden?

Vor etwas über zehn Jahren habe ich für die Stadt Bern gearbeitet und Mehrwegkonzepte für Veranstaltungen im öffentlichen Raum entwickelt. So kam ich auf die Idee, das gleiche Prinzip auf Gastronomiebetriebe zu übersetzen. Also habe ich mich für einen Master in Umwelttechnik und -Management an der FHNW angemeldet und als Masterthesis meine Idee pilotiert. Als zweifache Mutter um die 40 wurde ich damals für meine Idee mit den «Tupperdosen» noch belächelt. Heute ist reCIRCLE selbsttragend und wächst in alle Richtungen. Darauf bin ich stolz.

Wie sieht dein Alltag aus?

Mein Alltag ist sehr vielseitig, was ich sehr schätze. Ich bin viel unterwegs, oft am Telefon, beschäftige mich stark mit strategischen Fragen und repräsentiere reCIRCLE on- und offline. Grade lancieren wir ein neues Produkt: Die wiederverwendbare reCIRCLE BOX PIZZA – mit einem Produktlaunch gehen unglaublich viele Fragen, Herausforderungen und Sitzungen einher. Deshalb geben das Team und ich gerade alle noch mehr Vollgas. Also langweilig wird mir nie :D


Führungsperson in so einem hektischen Feld zu sein, ist sicher auch für den Teamgeist nicht einfach?

Wir haben eine sehr offene Feedbackkultur, auf der ich bestehe. Ich finde, man sollte Unsicherheiten, Konflikte und Missverständnisse sofort ansprechen, so lösen sie sich meist von selbst wieder. Deshalb haben wir regelmässig Sitzungen und machen auch immer eine «Befindlichkeitsrunde». So oder so weiss mein Team, dass ich immer ein offenes Ohr für sie habe und mir die Zeit nehme, wenn Bedarf besteht.



Bist du schon einmal gescheitert?

Als Gründerin treffe ich unglaublich viele Entscheidungen. Da kann es passieren, dass etwas schief geht. Ich sehe das so: entweder man hat Erfolg, oder man lernt eine Lektion ;) Scheitern ist wichtig um einen anderen, besseren Weg zu finden.

Deine Botschaft an die Welt und andere Gründer:innen?

Ich habe gelernt, dass es sich immer lohnt, auf meinen Bauch zu hören. Wenn ich ein schlechtes Gefühl habe, gibt es in der Regel auch einen guten Grund dafür.

Jeannette, Bern

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