Edelpilze aus Kaffeesatz

Wer seid ihr?

Wir sind Phil und Yves, zwei Brüder aus Zürich. Wir sind Technik- und Innovations-Freaks mit grünem Daumen und sozialem Gewissen.



Was bewegt ihr mit eurer Idee?

Unserer Meinung nach gibt es keinen Abfall, sondern nur ungenutzte Ressourcen. Wir nehmen solche und verwandeln sie in hochwertige Produkte. Zum Beispiel hauchen wir jährlich ca. drei Tonnen Kaffeesatz aus der Zürcher Gastronomie ein zweites Leben ein, indem wir ihn zu frischen Edelpilzen verarbeiten. In unserer Produktion fällt nahezu kein Abfall an, es bleibt möglichst alles im Kreislauf. Unsere ausgedienten Plastikeimer verarbeiten wir zu 3D-Druck-Filament, Produktionsreste werden mittels Wurmkompost zu Dünger, die Würmer zu Fischfutter, und so weiter. Unser Ziel ist eine Zero-Waste-Produktion auf allen Stufen, die einen komplett geschlossenen Kreislauf bildet.



Wo wart ihr, als die Idee entstand?

Yves: Die Idee entstand im Industriedesign-Studium in Luzern. Im Rahmen der Bachelorarbeit entwickelte ich eigentlich einen Baustoffersatz aus Pilzen. Ich versuchte einen Weg zu finden, um meine Bachelorarbeit zu finanzieren, für welche ich einen klimagesteuerten Raum benötigte. Dabei entstand die Idee der Zero Waste Speisepilz-Zucht, die wir dann auch starteten und danach weiterentwickelten. Mit Zwinglipilz wollen wir die Lebensmitttelzucht reformieren und mit unserem Konzept der Verschwendung von verwertbaren Ressourcen entgegensteuern. So entstand auch der Name Zwingli Pilz, in Anlehnung an die Zürcher Reformation des 16. Jahrhunderts und dessen Anführer Huldrych Zwingli. Wir planen nun unsere Reformation 2.0, mit dem Ziel: Mehr Aufmerksamkeit auf ungenutzte Ressourcen zu lenken.



Eure Botschaft an andere Mover?

Frage dich jeden Tag, was du wirklich willst. Und dann mach es.


Phil und Yves, Zürich

zwinglipilz.ch

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