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Juval von Wild Foods: Vegane Alternative zu Lachs

Köstlichkeit aus geräucherten Schweizer Bio-Karotten


Wer bist du?

Ich bin Juval Kürzi, Gründer von Wild Foods. Das ist feinster Räucherlachs-Geschmack – nur aus Rüebli statt aus Fisch. Genau wie die Flossentiere bin ich im Alltag gelassen, aber zugleich blitzschnell, wenn es darum geht, Ideen umzusetzen. Ich bin kreativ, gesprächig, liebe eine saubere und aufgeräumte Wohnung, eine gut gelungene Pizza Napoletana und das Reisen nach Griechenland.



Was bewegst du?

Unser «Wood Smoked», die vegane Alternative zu Lachs, ist clever, weil es Fische am Leben lässt. Wir brauchen für feinsten Geschmack nur ein paar in hochalpinem Fichtenholz geräucherte Bio-Karotten möglichst aus der Region. Lachse sind übrigens auch sehr clever, die Tiere können zum Beispiel Hunderte von Kilometern gegen die Strömung schwimmen. Wir finden es toll, wenn man sie einfach fröhlich schwimmen lässt und verarbeiten deswegen Karotten so, dass sie nach dem Räuchern mindestens so gut schmecken wie ein Stück Lachs.



Wann und wie ist deine Idee entstanden?

Alles begann mit einer Alternativ-Idee zu den traditionellen Lachsbrötchen beim Weihnachtsessen mit meiner Familie. Ich bin eigentlich gelernter Grafiker und Hilfskoch in einem Hotel. Durch die viele freie Zeit im pandemiegeprägten Frühling 2020, wuchs die wilde Idee dann zum konkreten Konzept heran. Auf Karotten kam ich ursprünglich, da sie Lachs in Farbe und Textur ähneln, ich hatte aber sicher ein Jahr lang getüftelt, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Das Ganze kam dann so gut an, dass wir bei Wild Foods nun schon mit einem elfköpfigen Team für eine Welt mit mehr happy vegan Food unterwegs sind.


Wie läuft dein Alltag und Business ab, was machst du besonders gerne?

Meine Tage sind geprägt von Planung, Leitung und Optimierung im Verkauf und in der Produktion. Wir produzieren momentan in einem ehemaligen Hotel, das in Kürze abgerissen wird. Zum Räuchern legen wir die Karotten auf einen Wagen und schieben sie in einen Räucherschrank. Unterhalb wird das Holz angezündet und sorgt dann für die feine Lachsnote. Am liebsten entwickle ich neue Produkte und bin nah bei den Kunden.



Wann und wobei bist du einmal gescheitert?

Ich musste schon viele Nächte durcharbeiteten, weil wir Mengen falsch kalkuliert hatten oder die Päckli nicht richtig vakuumiert waren. Das sind Momente, durch die man sich halt durchbeissen muss. Es ist ein bisschen wie ein Baby zu haben, man tut alles, damit es ihm gut geht, ohne das grossartig zu hinterfragen. Und auch wenn regelmässig grosse Entscheidungen meinen Mut einfordern, habe ich bisher immer die richtige Wahl getroffen und hoffe, dass das so bleibt.


Ein Aha-Moment, den du teilen möchtest:

Begeisterte Feedback-Mails zu bekommen, ist wirklich schön, das motiviert uns sehr :-) !


Juval, Kiental

wildfoods.ch


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